Über ein Jahrzehnt später haben zwei Forscher einem Mann namens Michael geholfen, Zugang zu seiner Krypto-Wallet zu erhalten. Die Wallet enthielt angeblich 43.6 Bitcoin (BTC), zu aktuellen Preisen etwa 2.96 Millionen US-Dollar wert.
Einer der Forscher, Joe Grand, ist ein bekannter Hardware-Hacker, zu dessen früheren Arbeiten unter anderem die Freigabe verlorener Bitcoins gehört, die zu diesem Zeitpunkt in einer Trezor-Wallet aufbewahrt wurden.
Laut Grand nutzten er und sein Freund für die letzte Entsperrung den Passwortgenerator RoboForm. Allerdings mussten sie eine längst behobene Sicherheitslücke im Tool ausnutzen, bevor sie damit das Passwort für die Brieftasche generieren konnten, sagte er. sagte.
Michael, der Besitzer der betreffenden Wallet, soll diese bereits 2013 eingerichtet haben. Anschließend nutzte er RoboForm, um das einzigartige Passwort zu erstellen. Trotz der Nutzung von RoboForm war es Michael jedoch nicht angenehm, sein Passwort im selben Passwortgenerator zu speichern. Daher entschied er sich, das Passwort in einer verschlüsselten Datei zu speichern, die später beschädigt wurde.
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RegistrierenDurch die Dateibeschädigung hatte er keinen Zugriff mehr auf sein 20-stelliges Passwort. Das wiederum bedeutete, dass er keinen Zugriff mehr auf seine Krypto-Wallet und die darin enthaltenen 43.6 BTC hatte.
Wiederherstellen des verlorenen Krypto-Wallet-Passworts
Nachdem Michael verschiedene Wiederherstellungsmethoden ausprobiert hatte, wurde er 2022 müde und suchte Hilfe bei Grand. Bevor er jedoch mit der Arbeit begann, griff Grand auch auf seinen Freund Bruno zurück, nachdem er herausgefunden hatte, dass er seine Hilfe beim Knacken der RoboForm-Software benötigen würde.
Bei der Arbeit stellten die Forscher schnell fest, dass der vermeintliche Zufallszahlengenerator von RoboForm gar nicht so zufällig war. Normalerweise verknüpft der Generator ein Passwort mit dem Datum und der Uhrzeit auf dem Computer des Benutzers, zu der dieser das Passwort erstellt.
Obwohl das Problem seit 2015 behoben ist, bestand die große Entdeckung darin, dass der Fehler dennoch alle Passwörter betraf, die vor diesem Zeitpunkt erstellt wurden.
Das verlorene Passwort für die Krypto-Wallet zu finden, war keine leichte Aufgabe. Mithilfe bestimmter Zeitparameter testete das Duo jedoch zahlreiche Passwörter, bis sie das richtige fanden. Es stellte sich heraus, dass es sich um das Datum vom 15. Mai 2013 handelte.
Michael hat nun einen Teil seines Bitcoin-Vermögens an Grand und Bruno weitergegeben. Er bestätigt, dass er einen weiteren kleinen Teil verkauft hat und nun nur noch 30 BTC besitzt. Der glückliche Wallet-Besitzer sagt, er plane, seine Bitcoins zu behalten, bis ein einzelner Token einen Wert von 100,000 Dollar erreicht.
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