Globaler Ansturm: 98 % der Volkswirtschaften prüfen derzeit CBDCs

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Es scheint, dass fast die gesamte Weltwirtschaft die Möglichkeit einer bargeldlosen Zukunft angenommen hat. Dies folgt auf eine neue berichten Eine Studie des US-amerikanischen Forschungsunternehmens Atlantic Council gab an, dass derzeit 134 Länder aktiv digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) prüfen. Diese Zahl, die 98 % der Weltwirtschaft entspricht, markiert einen deutlichen Anstieg und eine Hinwendung zum digitalisierten Finanzwesen. Sie zeigt, dass die Welt seit Mai 2020, als sich nur etwa 35 Länder mit CBDCs beschäftigten, einen langen Weg zurückgelegt hat.

Das Interesse an CBDCs steigt rasant

Der Bericht zeigt, dass sich die Zentralbanken weltweit in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden, um ihre Finanzsysteme auf den neuesten Stand zu bringen. Bis heute befinden sich 66 Länder in der fortgeschrittenen Phase der CBDC-Entwicklung. entwicklungDas heißt, sie erforschen das Konzept nicht mehr und befinden sich nun in der Entwicklungs-, Pilot- oder Markteinführungsphase.

Es ist erwähnenswert, dass jedes G20-Land derzeit die Einführung einer CBDC prüft. 19 von ihnen befinden sich jedoch bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Davon befinden sich 13 Länder, darunter Japan, Indien, Brasilien, die Türkei und Russland, bereits in der Pilotphase.

Zweifellos lässt die Situation insgesamt darauf schließen, dass sich die Art und Weise, wie Geld weltweit verwaltet und transferiert wird, derzeit verändert.

Trotz dieses großen Interesses haben bisher nur drei Länder ihre eigenen digitalen Währungen eingeführt. Dabei handelt es sich um Nigeria, Jamaika und die Bahamas (ohne bestimmte Reihenfolge). Diese Länder konzentrieren sich nun darauf, die Reichweite und Akzeptanz ihrer CBDCs auf ihren heimischen Märkten zu erweitern.

Geopolitische Implikationen

Allem Anschein nach geht es bei der allgemeinen Förderung von CBDCs nicht unbedingt nur darum, Zahlungssysteme auf den aktuellen globalen Standard zu bringen. Wie der jüngste Bericht des Atlantic Council andeutet, könnte dies auch erhebliche geopolitische Auswirkungen haben. So testen beispielsweise die BRICS-Staaten, zu denen Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika gehören, CBDCs als Alternative zum US-Dollar im Welthandel. 

Während es in der jüngeren Vergangenheit kaum oder gar keine Aktivitäten im Zusammenhang mit CBDCs gab, haben die Invasion Russlands in der Ukraine und die darauf folgenden Sanktionen der G7 dazu geführt, dass sich die Zahl der grenzüberschreitenden CBDC-Großhandelsprojekte inzwischen mehr als verdoppelt hat.

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Handels- oder Anlageberatung dar. Nichts hierin ist als Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung zu verstehen. Der Handel mit oder die Investition in Kryptowährungen birgt ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste. Treffen Sie stets eine sorgfältige Prüfung, bevor Sie Handels- oder Anlageentscheidungen treffen.