Hongkong hat angekündigt, bis Ende 2024 weitere Kryptobörsen zu lizenzieren. Diese Entscheidung erfolgte nach Abschluss einer fünfmonatigen Inspektionsphase durch die Securities and Futures Commission (SFC), in der die Aufsichtsbehörde die Einhaltung der Vorschriften sicherstellte und die Aufsicht über Kryptobörsen verschärfte. Ein Bloomberg berichten Die Ankündigung wird im Folgenden detailliert beschrieben:
Eric Yip, SFC-Geschäftsführer für Intermediäre, stellte am Montag auf der jährlichen Fintech Week ein Update vor und bemerkte, dass die meisten Antragsteller erhebliche Änderungen an ihren Betriebsstrukturen vorgenommen hätten. Diese Verbesserungen, die auf dem Feedback der SFC basieren, zeigen die Absicht der genannten Unternehmen, weiterhin verantwortungsvoll im Rahmen der Regulierung zu agieren.
Hongkongs Krypto-Lizenzregime: Bemühungen, ein globales Krypto-Zentrum zu werden
Hongkong führte 2023 sein Lizenzierungssystem für digitale Vermögenswerte ein. Dies war Teil seiner umfassenderen Bemühungen und Ambitionen, ein globales Krypto-Zentrum zu werden. Die Fortschritte verliefen jedoch langsamer als erwartet. Bisher verfügen nur drei Plattformen über eine Volllizenz, während elf weitere über vorläufige Genehmigungen verfügen. Erste Inspektionen durch die SFC ergaben mehrere betriebliche Probleme, die die Antragsteller beheben mussten. Sobald diese Börsen die Anforderungen der SFC erfüllen, können sie Lizenzen für eingeschränkte Operationen erhalten. Voraussetzung hierfür ist, dass sie in Zusammenarbeit mit der SFC auch eine Prüfung durch Dritte durchführen.
Auferstehen aus der Asche
Es ist erwähnenswert, dass Hongkongs Kryptopolitik eine Strategie ist, die die Stadt umsetzen möchte, um ihren Ruf als Top-Finanzzentrum wiederherzustellen. Dies gilt insbesondere angesichts der Tatsache, dass andere große Märkte wie die USA Kryptowährungen bisher nicht vollständig akzeptieren konnten. Das im Juni eingeführte neue Lizenzsystem soll den Handel mit beliebten Token wie Bitcoin und Ethereum regulieren. Dieser Ansatz spricht nicht nur institutionelle Anleger an, sondern schützt auch Privatanleger durch die Durchsetzung strenger Richtlinien für Vermögenswerte und Handelspraktiken.
Ein Schwerpunkt der SFC-Regulierungen liegt auf dem Verbraucherschutz. Kryptobörsen sind verpflichtet, das Wissen der Nutzer zu bewerten und finanzielle Limits festzulegen, um Kleinanleger vor übermäßigen Verlusten zu schützen. Darüber hinaus müssen die auf diesen Plattformen verfügbaren Token strenge Kriterien erfüllen, wie z. B. die Notierung in seriösen Krypto-Indizes und die Aufrechterhaltung einer beträchtlichen Marktkapitalisierung.
Interessanterweise ist der Kryptohandel auf dem chinesischen Festland weiterhin verboten. Das ausgeprägte regulatorische Umfeld Hongkongs ermöglicht es dem Land jedoch weiterhin, unabhängig zu agieren. Das Prinzip „Ein Land, zwei Systeme“ gilt.
Mayowa ist ein Krypto-Enthusiast und Autor, dessen gesprächiger Charakter sich in seinem Schreibstil widerspiegelt. Er glaubt fest an das Potenzial digitaler Assets und nutzt jede Gelegenheit, dies zu bekräftigen. Er ist Leser, Forscher, scharfsinniger Redner und aufstrebender Unternehmer. Abseits von Krypto lenkt Mayowa gerne mit Fußball oder Diskussionen über Weltpolitik ab.
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