Ein Asset Contract ist eine digitale Vereinbarung, die das Eigentum an einem bestimmten Vermögenswert in einer Blockchain abbildet. Zu diesen Vermögenswerten können Token, Kryptowährungen oder auch reale Gegenstände wie Immobilien oder Kunstwerke gehören. Typischerweise regelt ein Asset Contract die Eigentums-, Übertragungs- und Nutzungsbedingungen des Vermögenswerts. Die Umsetzung erfolgt über Smart Contracts, selbstausführende Verträge, die direkt in die Blockchain eingebunden sind. Dadurch wird die automatische Durchsetzung der Bedingungen ohne Zwischenhändler sichergestellt. Asset Contracts bieten Vorteile wie Transparenz, Sicherheit und einfache Übertragung. Da alle Transaktionen in einer Blockchain aufgezeichnet werden, bieten sie ein unveränderliches öffentliches Hauptbuch. Dadurch lässt sich die Eigentumshistorie leicht überprüfen. Darüber hinaus ermöglichen diese Verträge verschiedene Funktionen wie Token-Minting, Übertragungen zwischen Nutzern und Staking und erweitern so die Funktionalität digitaler Vermögenswerte. Daher spielen Asset Contracts eine entscheidende Rolle bei der Ermöglichung dezentraler Finanzen und anderer innovativer Anwendungen.

Auf der Consensus Miami erläutert Broadridge, wie die Tokenisierung das traditionelle Finanzwesen mit digitalen Märkten verbindet.
Die Tokenisierung wird nicht länger als Experiment betrachtet. Institutionen an den Kapitalmärkten haben die Proof-of-Concept-Phase bereits hinter sich gelassen.






