Der Gründer der BitClout-Blockchain-Plattform, Nader Al-Naji, ist ins Fadenkreuz der Securities and Exchange Commission (SEC) geraten. Dies folgt, nachdem die Aufsichtsbehörde Al-Naji kürzlich mit Vorwürfen konfrontiert hatte, die an Folgendes grenzen: Drahtbetrug und zivilrechtliche Wertpapierverstöße pro Dienstag CoinDesk berichten.
Laut der Klage der SEC, die beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereicht wurde, stellte Al-Naji eine betrügerisches Schema das ihm half, über 257 Millionen Dollar durch nicht registrierte Verkäufe der BTCLT-Token.
Al-Naji soll ahnungslose Investoren getäuscht haben, indem er ihnen vorgaukelte, die durch den Token-Verkauf eingenommenen Gelder würden ausschließlich für die Entwicklung von BitClout verwendet. Tatsächlich verwendete er jedoch über 7 Millionen Dollar, um seinen verschwenderischen Lebensstil zu finanzieren, der unter anderem Mietzahlungen für eine Villa in Beverly Hills und Geldgeschenke an Verwandte umfasste.
Die Glaubwürdigkeit, die das BitClout-Projekt zu Beginn genoss, ist vor allem auf Al-Najis Ruf als erfolgreicher Geschäftsmann zurückzuführen. Dies und die beträchtliche Risikokapitalfinanzierung für sein vorheriges Projekt Basis. Al-Naji konnte 133 Millionen Dollar an Investitionen für Basis einwerben und mehrere namhafte Investoren gewinnen, darunter Bain Capital Ventures, Google Ventures und Andreessen Horowitz.
Seine beeindruckende Erfolgsbilanz war für BitClout Grund genug, auf seiner Erfolgsgeschichte aufzubauen, bevor es später in DeSo (Decentralized Social) umbenannt wurde. Trotz seines Wachstums auf über 1.5 Millionen Konten und 200 Anwendungen steht das Projekt nun unter intensiver Beobachtung der Aufsichtsbehörden.
Bundesaufsichtsbehörden gehen im bahnbrechenden Fall BitClout gegen Fehlverhalten vor
Die SEC argumentiert, dass Al-Naji unter dem Pseudonym „Diamondhands“ BitClout fälschlicherweise als dezentrale Plattform dargestellt habe. Er habe die Botschaft vermittelt, dass hinter BitClout kein Unternehmen stehe, sondern dass es sich lediglich um Münzen und Code handele. Die Realität sei jedoch weit davon entfernt.
Al-Naji soll außerdem ein Rechtsgutachten beantragt haben, in dem BTCLT-Token falsch dargestellt wurden, um Wertpapiergesetze zu umgehen, was die Betrugsvorwürfe weiter verschärft.
Angesichts dieser Vergehen hat die SEC Strafanzeige gegen Al-Naji erstattet. Seine Frau, seine Mutter und die mit ihm verbundenen Unternehmen wurden ebenfalls als Nebenkläger genannt, da sie unterschlagene Gelder erhalten hatten.
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