Adressvergiftung ist eine Betrugsmasche, die darauf abzielt, Blockchain-Nutzer dazu zu bringen, Geld an eine von Angreifern kontrollierte Adresse zu senden. Dabei werden irreführende Interaktionen oder Transaktionen erzeugt, die legitim erscheinen. In der Praxis kann ein Angreifer gefälschte Transaktionsdaten verbreiten und so den Anschein erwecken, als sei an eine Adresse eine große Geldsumme eingegangen. Dies kann ahnungslose Nutzer dazu verleiten, ihr eigenes Geld an dieselbe Adresse zu senden, da sie glauben, diese werde immer beliebter oder habe eine gewisse Glaubwürdigkeit. Eine andere Methode ist die Verbreitung ungültiger oder veränderter Transaktionsverläufe einer bestimmten Adresse. Dadurch könnten Nutzer diese Adresse für seriös oder wertvoll halten und so zum Transfer von Kryptowährungen verleitet werden. Adressvergiftung nutzt die Transparenz der Blockchain aus, in der alle Transaktionen sichtbar sind. Angreifer greifen oft auf die menschliche Psychologie zurück und nutzen die Tendenz der Nutzer aus, vermeintlicher Popularität oder Erfolg zu vertrauen. Wer diese Taktik versteht, kann Vorkehrungen treffen und solchen Betrügereien vorbeugen.